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Der Krieg gegen Kranke, der Beginn des industriellen Massenmordes der Nationalsozialisten. Die T4 Aktion aus der Sicht eines Psychiaters

Gesprächskreis mit Dr. med. Kurt Fontheim
30 Jahre GCJZ Niedersachsen-Ost

15. November 2016

St. Albertus Magnus Gemeinde - 16.00 Uhr
Brucknerstr. 6, Braunschweig


Die Aktion T4 ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in den Jahren 1940 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa 1945 während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Die systematische Ermordung „unwerten Lebens“ wurde bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und dem Untergang des „Dritten Reiches“ ausgeübt.

Neben rassenhygienischen Vorstellungen der Eugenik sind kriegswirtschaftliche Erwägungen während des Zweiten Weltkrieges zur Begründung herangezogen worden. Gleichzeitig mit ersten kirchlichen Protesten wurden die Tötungen nach „Leerung“ ganzer Anstaltsbereiche von „Heil- und Pflegeanstalten“ (vor 1934 gewöhnliche Bezeichnung: „Irrenanstalt“) seit 1942 nicht mehr zentral, sondern weniger offensichtlich und dezentral fortgesetzt.

Im Rahmen unserer Gesprächskreisreihe wird Herr Dr. med. Kurt Fontheim, Privat-Nerven-Klinik Dr. Med. Kurt Fontheim in Liebenburg, über das Thema referieren.